Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
load images
Dieses Mal in der SÜDPOST
  1. Vorwort
  2. Unsere Termine
  3. Das neue Schulgesetz ist beschlossen – Sachsen ist für zukünftige Aufgaben gewappnet.
  4. Aktuelle Debatten und Beschlüsse
  5. Rot-Grün-Rot-Orange beschließt WoBa
  6. Brief des SPD-Ortsvereins Dresden-Plauen an Bildungsbürgermeister Vorjohann
  7. Stellungnahme und Vorschläge zum Entwurf des Schulnetzplans vom SPD-Ortsverein Dresden-Prohlis
  8. Schulpraktikum im SüdPol Dresden
  9. Zwischen Barock und BRN – Wie wird Dresden Kulturhauptstadt 2025
  10. Neuer Name für alten Schulstandort in der Dresdner Südvorstadt
  11. Die 150. Oberschule kommt
Liebe Leserinnen und Leser,

in der Osterausgabe der SüdPost widme ich mich dem Schwerpunkt Bildung. Nicht nur, weil gute Bildung und Chancengleichheit seit jeher Kernthemen sozialdemokratischer Politik sind. In der 52. Sitzung des Landtags haben wir zu dem das sächsische Schulgesetz und zwei Entschließungsanträge in dem Zusammenhang beschlossen. Damit kommt ein sehr langes, intensives und manchmal schwieriges Gesetzgebungsverfahren zu einem guten Ende. Einzelheiten zu diesem „Gemeinschaftswerk“ finden Sie weiter unten in einem Artikel.
Aber nicht nur der Sächsische Landtag macht seine Arbeit. In Dresden wird aktuell der Entwurf zum Schulnetzplan erarbeitet und bereits diskutiert. Ich freue mich, dass sich die SPD-Ortsvereine Plauen und Prohlis bereits mit den Vorschlägen auseinandergesetzt und jeweils Stellungnahmen an den Bildungsbürgermeister, Hartmut Vorjohann, geschickt haben. Eine sinnvolle Verteilung der Schulstandorte trägt aktiv dazu bei, dass unser Bildungssystem in Dresden noch besser und vor allem gerechter wird.
Ich freue mich jetzt schon auf mein Stadtgespräch im Juni, wo ich den Bildungsbürgermeister und SPD-Stadträtin Dana Frohwieser begrüßen kann. Wir werden gemeinsam mit Ihnen die Schulstandorte und geplanten Veränderungen im Dresdner Süden diskutieren.
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen der SüdPost. Wir freuen uns wie immer auf Ihre Anregungen 

Herzliche Grüße und Frohe Ostern

Albrecht Pallas


Mitgliedertreff Ortsverein Dresden-Prohlis
Montag, 24. April, 19:00 Uhr
Ostbüro, Mügelner Straße 2

Netzwerkratstreffen Dresden-Plauen Miteinander
Donnerstag, 27. April 19:00 Uhr
Süd Pol Dresden, Nürnberger Straße 4

Famiilientag am Fichteturm
Montag, 1. Mai, ab 10:00 Uhr
Spielplatz am Fichtepark

Ortsbeirat Plauen
Dienstag 2. Mai, 17:30 Uhr
Ortsamt Plauen, Ratssaal, Nöthnitzer Straße 2

Stadtgespräch
Mittwoch, 3. Mai, 19:00 Uhr
Süd Pol Dresden, Nürnberger Straße 4

Mitgliederversammlung Ortsverein Dresden-Plauen
Montag, 8. Mai, 19:00 Uhr
Süd Pol Dresden, Nürnberger Straße 4

Stadtrat Dresden
Donnerstag, 11. Mai, 16:00 Uhr
Neues Rathaus, Plenarsaal, Rathausplatz 1

Ortsbeirat Prohlis
Montag, 15. Mai, 17:00 Uhr
Ortsamt Prohlis, Bürgersaal, Prohliser Allee 10

Plauen Bildungsforum (organsiert durch SPD-Ortsverein Dresden-Plauen)
Dienstag, 23. Mai
ENSO Gebäude, Friedrich-List-Platz 2

Das neue Schulgesetz ist beschlossen – Sachsen ist für zukünftige Aufgaben gewappnet.

Nach sechs Monaten Verhandlungen hat sich die Landtagsfraktionen der SPD und CDU auf ein neues Schulgesetz geeinigt und schließlich auch im Landtag beschlossen. Wir sind froh, dass sich die Handschrift der vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich im Beteiligungsverfahren des Kultusministeriums eingebracht haben, letztlich auch im Gesetz wiederfindet. Das hat dem Gesetz inhaltich an vielen Stellen geholfen. 
Wir verhindern zukünftig Schulschließungen. Wir bauen die Schulsozialarbeit massiv aus. Wir zentralsieren die Planungen für Berufschulen, um die den unterschiedlichen Bedarfen besser gerecht zu werden. Die Veränderungen sind oft besonders im Kleinen spürbar und nicht für alle auf den ersten Blick sichtbar. Darum lohnt es sich, auch auf die Detailarbeit zu schauen.

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Sabine Friedel, erklärt ausführlich, was sich durch das Gesetz im sächsischen Schulwesen nun ändert. Das komplette Interview können sie hier nachlesen:
www.albrechtpallas.de/das-neue-schulgesetz-mit-spd-effekt/

weitere Informationen finden Sie auf der Seite der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag:
www.spdsaxlt.de/Schulgesetz/

Aktuelle Debatten und Beschlüsse
(Leider funktioniert aktuell das Verlinken auf die Videos der Plenarsitzungen nicht, deswegen können wir leider nur auf die Landtagsprotokolle verweisen)

  • 50. Sitzung (Landtagsprotokoll)
    TOP1 – Mobilität für Sachsen: bezahlbar, verlässlich, innovativ
    TOP6 – Verzahnung der Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung (Antrag)
  • 51. Sitzung (Landtagsprotokoll)
    TOP3 – Kosten der Energiewende fair verteilen – Übertragungsnetzentgelte bundesweit vereinheitlichen (Antrag)
    TOP4 – Teilnahme des Freistaates Sachsen am Europäischen Forschungsrahmenprogramm ‘Horizont 2020‘ weiter stärken (Antrag)
  • 52. Sitzung
    TOP3 – Familien in Sachsen – für eine generationengerechte Wohnraumförderung im Freistaat (aktuelle Debatte + Redebeitrag von Albrecht Pallas)
    TOP4 – Gesetz zur Weiterentwicklung des Schulwesens im Freistaat Sachsen (siehe Beitrag Aktuelles aus dem Landtag)
    TOP6 – Umsetzungskonzept sächsischer Naturschutzstationen > Antrag von CDU/SPD/Grünen (Antrag)
    TOP10 – 23./24. Tätigkeitsbericht 2014/2015 und 2015/2016 des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (Bericht 14/15 und Bericht 15/16 + Redebeitrag von Hanka Kliese) 
  • 53. Sitzung
    TOP1 – Damit Sachsen sicher bleibt – Konsequenzen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2016 (aktuelle Debatte mit Redebeitrag von Albrecht Pallas) 
    TOP5 – Lebenslagen von ‘allein erziehenden‘ Eltern und ihren Kindern in Sachsen (Große Anfrage)
    TOP6 – Digitale Entwicklung in der Schule fördern (Antrag)
Rot-Grün-Rot-Orange beschließt WoBa 

Dresden bekommt eine neue Wohnungsbaugesellschaft. Der Stadtrat hat sich sich damit mehrheitlich dafür ausgesprochen der stetig wachsenden Bevölkerungszahl wohnungspolitisch etwas entgegenzusetzen, damit auch zkünftig Mieten bezhalbar sind. Die Kooperation setzt ein Zeichen und erklärt zum Ziel, dass jährlich bis zu 3.000 neue Wohnungen entstehen sollen. Die SPD-Fraktion wird über das Thema noch intensiv in ihrem bald erscheinenden Newsletter informieren.

Der Dresdner Jugendhilfeausschuss hat in seiner Sitzung am 9. März 2017, die Förderung der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe für die Jahre 2017/2018 beschlossen. Die von den Fraktionen von LINKEN, GRÜNEN und SPD im Dresdner Stadtrat im aktuellen Doppelhaushalt zur Verfügung gestellte Summe von 35,8 Mio Euro konnte dafür verwendet werden, die in den letzten beiden Jahren begonnene Stabilisierung der Angebotsstrukturen weiterzuführen. Zudem wurden verschiedene neue Akzente gesetzt.

Dazu mehr unter:
www.spd-fraktion-dresden.de/2017/03/14/rot-gruen-rot-wirkt-weiter-stabilisierung-und-neue-akzente-in-der-kinder-und-jugendhilfe-foerderung-freier-traeger-2017-und-2018-beschlossen/

Brief des SPD-Ortsvereins Dresden-Plauen an Bildungsbürgermeister Vorjohann

Die SPD Dresden-Plauen setzt sich in einem Brief Ende Januar an Bürgermeister Vorjohann für die  Anpassungen des Schulnetzplan in Bezug auf den Dresdner Süden ein. Insbesondere geht es dabei um die ab 2018/19 absehbar fehlenden Kapazitäten in den beiden Plauener Grundschulbezirken. Die Plauener SPD möchte die Wiedergründung der 126. Grundschule an der Cämmerswalder Str. Gleichzeitig befürworten sie die Neugründung der 150. Oberschule am selben Standort, welche jedoch ab 2022 an den Standort Freiberger Str./ Alter Kohlebahnhof ziehen soll. Außerdem setzt sich die SPD in Plauen dafür ein, die Neuordnung der Grundschulbezirke Plauen 1 und Plauen 2 nicht losgelöst, sondern im Rahmen der Schulnetzplanung zu regeln und macht konkrete Vorschläge zu deren Neuzuschnitt.Alle Vorschläge hat der Ortsverein detailliert in einem Brief an den Beigeordneten für Bildung, Hartmut Vorjohann, dargelegt und um eine Stellungnahme gebeten.

Der Brief ist auf der Internetseite des OV Dresden Plauen einsehbar:
www.spd-dresden-plauen.de/meldungen/spd-dresden-plauen-setzt-sich-fuer-anpassungen-am-schulnetzplan-ein-konkrete-vorschlaege-an-beigeordneten/

Stellungnahme und Vorschläge zum Entwurf des Schulnetzplans vom SPD-Ortsverein Dresden-Prohlis

Sehr geehrter Herr Vorjohann,mit großem Interesse hat der SPD-Ortsverein Dresden-Prohlis den Referentenentwurf zur Fortschreibung der Schulnetzplanung zur Kenntnis genommen und sich in seiner letzten Sitzung intensiv damit auseinander gesetzt. Wir begrüßen das Ansinnen einer breiten gesellschaftlichen Beteiligung zur Weiterentwicklung des wichtigen Feldes der kommunalen Bildungspolitik bereits vor der Erarbeitung der Verwaltungsvorlage und möchten daher zu dem Referentenentwurf Stellung nehmen.

Es geht im Kern, um die zwei Anliegen: (1) Geplante Einrichtung Gymnasium „Leo“ und (2) Entwicklung Gymnasialstandort Boxberger Straße 1/3. Da es zu umfassend wäre, den Inhalt hier darzustellen, möchten wir Sie auf den Internetauftritt der SPD-Prohlis verweisen:
www.spd-prohlis.de/meldungen/stellungnahme-und-vorschlaege-zum-referentenentwurf-des-schulnetzplans/

Schulpraktikum im SüdPol Dresden

Ich bin ein 15-jähriger Schüler des Marie-Curie-Gymnasium Dresdens. Mit meiner Klasse wollte ich eigentlich in ein Schulskilager fahren. Eine gebrochene Hand hat mich aber davon abgehalten. Deshalb stand ich vor der Wahl, eine Woche in einer fremden Klasse zu verbringen oder mir einen Praktikumsplatz zu suchen. Das habe ich dann auch schnell gemacht und wurde glücklicherweise sehr spontan von Albrecht Pallas angenommen. So habe ich vom 6. -10. März ein Schulpraktikum in seinem Abgeordnetenbüro SüdPol absolviert.   Die Woche war angenehm und trotzdem spannend. Ich habe eine Wahlkreiswoche erwischt. Die Arbeit fand also im Wahlkreisbüro und nicht im Landtag statt. Ich bin mit dem Abgeordneten auf einer Abendveranstaltung gewesen, habe mir von den MitarbeiterInnen die Abläufe im Bürgerbüro zeigen lassen und konnte eine „Projektarbeit“ schreiben, bei der ich mich in ein Thema eigearbeitet habe, um dann einen Artikel darüber zu schreiben. Die Woche war sehr abwechslungs- und lehrreich. Die Atmosphäre war nett. Alles in allem ein gutes Praktikum.  

Zwischen Barock und BRN – Wie wird Dresden Kulturhauptstadt 2025?

In vielen europäischen Regionen und Städten haben kulturpolitische Debatten begonnen, denn 2025 haben auch deutsche Städte die Chance, Kulturhauptstadt Europas zu werden! Jede Stadt, die sich zu diesem Schritt entschließt, will schon den Bewerbungsprozess mit Gewinn für die Stadtgesellschaft durchführen. Deshalb war es dem Dresdner Landtagsabgeordneten Albrecht Pallas wichtig, schon sehr frühzeitig Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch und Stephan Hoffmann, Leiter des Dresdner Kulturhauptstadtbüros, im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung in seinem Büro „Süd Pol Dresden“  begrüßen zu können.
Das „Stadtgespräch“ wurde vom unausgesprochenen Konsens getragen, dass die Dresdnerinnen und Dresdner die Bewerbung mit einem breiten JA unterstützen. Der Wille, die Stadt zu gestalten, ist in Dresden stark ausgeprägt. Daher war von Beginn an klar, dass die Kandidatur zur Kulturhauptstadt nur erfolgreich sein kann, wenn sie von einem breit angelegten Beteiligungsprozess getragen wird.
Das Kulturhauptstadtbüro hat den Beteiligungsprozess in 2 Phasen unterteilt. In der ersten Phase ging es darum ein generelles Verständnis der Dresdnerinnen und Dresdner von Kultur zu bekommen und was Dresden einbringen muss, damit die Bewerbung von möglichst vielen getragen wird. In der zweiten Phase richtet sich der Fokus nun auf die Stadtteile. Es geht darum in jedem Stadtteil die lokalen Eigenheiten (wieder) zu entdecken und sie in einem wertvollen Gesamtbild einzufangen. Dafür werden unter anderem zu den Stadtteilfesten Infostände aufgebaut und Befragungen durchgeführt. Gerade die zweite Phase bietet den Bürger/innen in den Stadtteilen die Chance, ein anderes Bild von Dresden als historisierte „Barockstadt“ zu zeichnen.
Wir Dresdner/innen können zeigen, welche kulturelle Vielfalt gerade durch vermeintlich kleinere Sparten, wie die freie Szene, oder die Breitenkultur in den Stadtteilen entsteht. Dresden ist mehr als Barock und BRN. Möglichst Viele sollten sich also in den Prozess einbringen, damit aus „DER“ Bewerbung „UNSERE“ Bewerbung wird.
Albrecht Pallas und sein Team vom „Süd Pol Dresden“ werden an dem Thema dranbleiben und weitere Gelegenheiten schaffen, über die Kulturhauptstadtbewerbung oder andere kulturpolitische Themen zu sprechen.

Mehr Informationen erhaltet ihr hier:
www.dresden.de/de/kultur/kulturhauptstadt.php

Neuer Name für alten Schulstandort in der Dresdner Südvorstadt

Die Beschlussvorlage mit der sich der Ortsbeirat in seiner Sitzung Ende Januar befasst hat, hatte die Namensfindung für das neue Gymnasium am alten Standort im Ortsamtsbereich Plauen zum Thema. Ab dem Schuljahr 2018/19 wird es auf der Bernhardstraße 18 wieder ein Gymnasium geben. Das bereits in Gorbitz vorgegründete Gymnasium 'Süd-West' wird dann an den traditionsreichen Standort des ehemaligen 'Fritz-Löffler-Gymnasiums' ziehen. Das alte Löffler-Gymnasium wurde 2007 unter heftigem Protest von Schülern, Eltern und Lehrern geschlossen. Derzeit werden Gebäude und Außenbereich saniert und deutlich erweitert.
Von der Schulkonferenz war vorgeschlagen worden, dass das Gymnasium ab dem Datum der Beschlussfassung unter dem Namen 'Ehrenfried Walther von Tschirnhaus Gymnasium' geführt werden solle. Eigentlich gibt es keine großen Diskussionen, wenn solche Fragen dem Ortsbeirat zur Beratung vorgelegt werden. Doch dieser Namensvorschlag stieß bereits im Vorfeld – aus unterschiedlichen Gründen – auf vielfältige Kritik vieler Plauenerinnen und Plauener. Die Ortsbeiräte, die ein eigenes Namensvorschlagsrecht haben, plädierten daher mehrheitlich für den mit dem Stadtteil eng verknüpften Namen des Dresdner Denkmalpflegers 'Fritz Löffler', der lange Zeit in der nahen Liebigstraße lebte. Nach ihm war das Gymnasium schließlich nicht ohne Grund bis zu seiner umstrittenen Schließung benannt. Zwar stellten vor allem auch die Ortsbeiräte der SPD klar, dass eine weitreichende Autonomie der Schulkonferenz bei der Namensfindung gewahrt bleiben müsse und dessen Votum nicht einfach übergangen werden dürfe. Trotzdem war auch der Wunsch vieler Menschen im Stadtteil zu berücksichtigen.
Daher nahmen die Ortsbeiräte gerne die Initiative des am Ende beschließenden Bildungsausschusses des Stadtrats an, ein moderiertes Gespräch zwischen Schulkonferenz und Ortsbeiräten durchzuführen. Denn ein Kompromiss war einem Mehrheitsentscheid zugunsten einer der vorgeschlagenen Namen immer vorzuziehen. Leider zeigte sich bei dem Zusammentreffen der Mitglieder der Schulkonferenz und der Ortsbeiräte wenig Bewegung im Hinblick auf die Benennung des Gymnasiums selbst. Die Schulkonferenz ergänzte allerdings ihr Votum dahingehend, dass der Altbau der Schule den Namen 'Fritz-Löffler' erhalten und dieser Name über der ehemaligen Eingangstür deutlich erkennbar angebracht werde soll. Diesem Vorschlag folgte dann auch der Bildungsausschuss. Das Gymnasium heißt also künftig 'Ehrenfried Walther von Tschirnhaus Gymnasium' und das ursprüngliche Schulgebäude wird, deutlich erkennbar, nach 'Fritz Löffler' benannt.
Es ist bedauerlich, dass die Phase der Namensfindung für das Gymnasium an der Bernhardstraße von diesen eher konfrontativen Misstönen begleitet wurde. Eigentlich sollte die Freude über die Bereicherung der Bildungslandschaft durch die Schaffung dieses modernen und nachhaltigen Schulcampus, in den viele Millionen investiert werden und der sich baulich in die Wohnstrukturen rundum einfügen soll, überwiegen. Immerhin wird das sechszügig führbare Gymnasium mit einer Vierfeldsporthalle und entsprechenden Sport- und Pausenfreiflächen die Kapazitätsmängel, die aufgrund des prognostizierten deutlichen Anstiegs der gymnasialen Schülerzahlen im betreffenden Gebiet vorhanden sind, entgegenwirken.
Der Namensstreit mutet in diesem Kontext kleinlich an. Er ist jedoch der Ausdruck des Fehlens eines geeigneten kooperativen Verfahrens für den Fall, dass unterschiedliche Namensvorschläge auf dem Tisch liegen. Die entsprechende Richtlinie der Stadt regelt diese Situation nicht. Der 'Innenblick' der Schulverantwortlichen (Erkennbarkeit des Neubeginns, pädagogisches Konzept, ...) und der 'Außenblick' der lokalen Politik (Akzeptanz in der Bevölkerung, lokaler Bezug, ...) hätten frühzeitig in Einklang gebracht werden müssen. Auch eine direkte Beteiligung der Bevölkerung im Umfeld einer Schulneugründung wäre wünschenswert. Es ist zu hoffen, dass der Stadtrat sich nochmals der 'Richtlinie der Landeshauptstadt Dresden zur Namensgebung für Schulen' annimmt und diese überarbeitet.

(von Bijan Djawid, SPD-Ortsbeirat Plauen)

Die 150. Oberschule kommt

Dresden wächst. Steigende Einwohnerzahlen machen entsprechende Infrastrukturmaßnahmen erforderlich. Dies betrifft vor allem auch die Bildungslandschaft. Der prognostizierte Anstieg der Schülerzahlen schafft Bedarf für die Reaktivierung und Neugründung von Schulstandorten. Spätestens seit 2012, als die Schulnetzplanung vom Stadtrat beschlossen wurde, ist bekannt, dass ab dem Schuljahr 2019/2020 im Süden und im Westen Dresdens Kapazitätserweiterungen erforderlich sind. Eine 2014 durchgeführte Evaluation der Schulnetzplanung bestätigte diesen Bedarf. Aktuell liegt ein Referentenentwurf zur Fortschreibung der Schulnetzplanung vor, der die Notwendigkeit der Einrichtung eines weiteren Oberschulstandortes bereits im Schuljahr 2018/2019 feststellt. Es gilt also bereits zum Schuljahresbeginn 2018 eine neue Oberschule zu gründen, damit es nicht zu einem Mangel an Oberschulplätzen in den Ortsämtern Plauen und Cotta kommt. Ein idealer Standort, mit dem die Kapazitätsengpässe in beiden Ortsamtsbereichen aufgefangen werden können, ist das Gelände des ehemaligen Kohlebahnhofs an der Freiberger Straße. Eine neue Oberschule an diesem Standort könnte jedoch erst 2022/2023 fertiggestellt werden. Deshalb soll die 150. Oberschule, so der Arbeitsname, zunächst in dem Schulgebäude auf der Cämmerswalder Straße untergebracht werden, das gegenwärtig als Bauauslagerungsstandort genutzt wird. Ein Umzug an die Freiberger Straße soll dann nach baulicher Fertigstellung des neuen Schulstandortes erfolgen.  Die Beschlussvorlage, mit der sich der Ortsbeirat in seiner März-Sitzung zu befassen hatte, sah die Einrichtung der 150. Oberschule am Standort Cämmerswalder Straße 41 sowie deren spätere Verlagerung an die Freiberger Straße vor. Im Rahmen der Diskussion stellte sich heraus, dass die künftige Oberschule fünfzügig zu führen sein soll, damit sie den Bedarf im Dresdner Süden und Westen abdecken kann. Derzeit werden im Plauener Ortsamtsbereich jedoch nur zwei bis drei Oberschul-Züge benötigt. Da in Plauen aber auch ein Mangel an Grundschulplätzen zu verzeichnen ist, stellte sich den Ortsbeiräten die Frage, ob in der Cämmerswalder Straße nicht auch ein Doppelstandort eingerichtet werden könne. Die Ortsbeiräte stellten auf Initiative der SPD einen interfraktionellen Antrag, dass die Verwaltung prüfe, ob bis zum Umzug der Oberschule in die Freiberger Straße, Grundschule und Oberschule zugleich am Standort Cämmerswalder Straße unterkommen können. Außerdem machten die Ortsbeiräte deutlich, dass Sie die dortigen Schulgebäude nach der Verlagerung der Oberschule als reine Grundschule weitergeführt sehen wollen. Der Gesamtantrag, der aus der ursprünglichen Beschlussvorlage und dem ergänzenden Prüfauftrag bestand wurde, fraktionsübergreifend und einstimmig beschlossen.

(von Bijan Djawid, SPD-Ortsbeirat Plauen)

Wenn Sie diese E-Mail (an: info@suedpol-dresden.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Süd Pol Dresden
Albrecht Pallas
Nürnberger Straße 2/4
01187 Dresden
Deutschland


info@suedpol-dresden.de